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BODENSTÄNDIGKEIT DURCH TECHNIK
 

so sah der Nordschleifer bei seiner "Geburt" aus: ein Original-Rallye-Kadett (Fahrgestellnummer 548). Erstzulassung Januar 1979, Gesamtlaufleistung 90 TKM. Stillgelegt von 1993 bis 2002, in dieser Zeit wurde der Nordschleifer neu aufgebaut.




 

So wie der Nordschleifer mal aussah sieht er heute natürlich nicht mehr aus. Das ist das Gesetz der Evolution. Aber dem Nordschleifer hat das Alter nicht geschadet: er ist schneller, besser und stabiler denn je zuvor. Wer alles über den Kadett C erfahren möchte findet die beste Kadett C Seite in dieser Galaxie unter www.kadettc.de


 

Satt: Ein ausgewogenes Fahrwerk, standfeste Bremsen und Reifen mit viel Grip sind auf der Nordschleife mehr wert als 50 PS Mehrleistung. Beides zusammen macht natürlich noch mehr Spaß.




 

Ein gutes Fahrverhalten setzt eine stabile Basis voraus: der Nordschleifer verfügt über die verstärkte Vorderachse mit Unterfahrschutz und verstärkten Querlenkern aus der 1000er Reihe sowie über eine Domstrebe in Doppelrohrausführung. Damit ist die notwendige Stabilität gewährleistet.


 
 

Verbindung: Die Reifen sind DIE Verbindung zwischen Fahrzeug und Straße. Insoweit immens wichtig. Der Nordschleifer steht auf Bridgestone Potenza S03 Pole Position, Hochleistungs-Sportreifen mit Straßenzulassung. Grip satt, solange es warm und halbwegs trocken ist. Im Winter bringt man die Hinterreifen auf nasser Strasse bis in den 3 Gang zum Durchdrehen.




 

Neben den Reifen sind Fahrwerk und Bremsen natürlich immens wichtig für sicheres und sportliches Fahren.

Der Nordschleifer steht auf einem Gruppe-G Fahrwerk auf gekürzten Koni gelb mit einer speziellen Nordschleifen-Abstimmung. In diesem Fall heißt das: vorne hart und knackig für präzises Einlenkverhalten, hinten relativ weich um viel Grip und gleichzeitig genügend Ruhe auf den vielen High-Speed-Bodenwellen der Nordschleife im Heck des Fahrzeuges zu erreichen.

Im angestammten "Lebensraum" des Nordschleifers gibt es einige Stellen wo nachhaltige Verzögerung gefragt ist. Die serienmäßige Hardware des Basis Kadett C war bei der vorliegenden Power des Nordschleifers und den damit verbundenen Geschwindigkeiten nicht in der Lage auch nur eine Runde auf der Nordschleife ohne ausgeprägtes Fading zu überstehen. Da Sicherheit oberste Priorität genießt wurde die Serien-Hardware gegen innenbelüftete Bremsscheiben und -sättel aus dem Rekord E 2,2 eingebaut. Diese schon leistungsfähigere Basis wurde dann noch durch den Einsatz von Stahlflex-Bremsleitungen, DOT 5 Racing Brake Fluid und den Allround-Sportbremsbelägen DS2500 von Ferodo optimiert. Fading ist heute kein Thema mehr, allerdings könnte der Nordschleifer durchaus noch bessere Bremsen vertragen. Aber: nach dem Umbau ist vor dem Umbau. Warten wirs ab.